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Cloud-Migration & Risiko durch Cyber-Bedrohungen


Studie: Vier Herausforderungen für die Cloud-Migration im Gesundheitswesen
Umfrage zeigt, dass eine schnelle Migration die Sicherheit negativ beeinflussen kann

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Eine Studie von Trend Micro, Anbieterin von Cloud-Sicherheit, stellt fest, dass die Ausgaben für die Cloud-Migration bei Unternehmen im Gesundheitswesen weltweit steigen. Gleichzeitig könnten viele Unternehmen jedoch die eigenen Fähigkeiten beim Schutz der neuen Cloud Computing-Umgebung überschätzen.

Trend Micro beauftragte Sapio Research mit der Befragung von mehr als 2.500 IT-Entscheidern aus verschiedenen Branchen in 28 Ländern – darunter auch dem Gesundheitswesen. Die Ergebnisse zeigen, dass 88 Prozent der globalen Healthcare-Unternehmen ihre Cloud-Migration aufgrund der COVID-19-Pandemie beschleunigt haben. Remote-Working, Kosteneinsparungen und verbesserte IT-Agilität sind die drei Hauptgründe für den Wechsel zu einer Cloud-basierten Infrastruktur.

Der schnelle Umzug in die Cloud kann jedoch dazu führen, dass Unternehmen einem höheren Risiko durch Cyber-Bedrohungen ausgesetzt sind. Der Befragung zufolge sind Einrichtungen des Gesundheitswesens bei der Cloud-Migration vor allem mit folgenden vier Herausforderungen konfrontiert:

Fachkräftemangel: 43 Prozent gaben an, dass der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern und Know-how ein dauerhaftes Hindernis für die Integration von Sicherheitslösungen in der Cloud darstellt.

Täglicher Betrieb: Die Definition und Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien (34 Prozent), Patching und Schwachstellenmanagement (32 Prozent) sowie Fehlkonfigurationen (32 Prozent) sind wichtige Herausforderungen beim Schutz von Cloud-Workloads.

Steigende Kosten: 43 Prozent der Unternehmen haben seit der Migration mehr für Investitionen und externe Dienstleistungen ausgegeben, während 39 Prozent eine Zunahme bei Betriebs- und Schulungskosten zu verzeichnen haben.

Sicherheitsverantwortung: Nur 40 Prozent sind sich sicher, ihren Anteil am Modell der geteilten Verantwortung zu erfüllen.
Obwohl eine Cloud-Migration kein einfaches Unterfangen ist, kann sie mit den richtigen Security-Tools umgesetzt und verbessert werden.

"Security ist einer von mehreren Aspekten eines erfolgreichen Migrationsprojekts und kann nicht isoliert betrachtet werden. Schließlich können Sicherheitsfunktionen IT-Verantwortlichen dabei helfen, besser in der Cloud zu entwickeln", sagt Dirk Arendt, Head of Government, Public and Healthcare bei Trend Micro Deutschland. "Die Entwicklung Cloud-nativer Anwendungen kann mithilfe der Security beschleunigt werden. Der Schlüssel dazu sind die richtigen Tools und ein Verständnis für die verwendeten Plattformen."

Der Gesundheitssektor steht an vorderster Front im Kampf gegen COVID-19 und die digitale Transformation kann in dieser kritischen Zeit einen positiven Einfluss auf die Produktivität der Branche und die Patientenversorgung haben. Dabei ist jedoch wichtig, dass die breitere Angriffsfläche, die sich mit der Digitalisierung einstellt, gebührend berücksichtigt wird.

Mit den richtigen Cloud-fähigen Lösungen können Healthcare-Unternehmen die Vorteile der Cloud ausschöpfen, ohne geschäftskritische Systeme oder Patientendaten zu gefährden. Solche Tools können auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken, indem sie Fehlkonfigurationen erkennen, Patching und Policy Management automatisieren und Sicherheit zu einem integralen Bestandteil der Anwendungsentwicklung machen – sowohl in Cloud- als auch in On-Premises-Umgebungen.

Über die Studie
Im Auftrag von Trend Micro befragte Sapio Research im Oktober 2020 insgesamt 2565 IT-Entscheidungsträger in 28 Ländern (davon 100 in Deutschland, 90 in Österreich und 70 in der Schweiz) aus verschiedenen Branchen und von Unternehmen aller Größenordnungen mit Schwerpunkt auf Großunternehmen.
(Trend Micro: ra)

eingetragen: 15.02.21
Newsletterlauf: 16.04.21

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