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Backup wird zum Servicemodell


Limitierungen bei den IT-Ressourcen bewegen Kunden zunehmend zum Einsatz von SaaS-Modellen bei Technologien wie Backup
Software-as-a-Service wird als einer der wichtigsten Trends im Bereich Software gesehen

(07.01.09) - Die Wirtschaftslage wirkt sich auf IT-Prioritäten aus: Vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftskrise werden 2009 die IT-Budgets zusehends knapper. Im Zuge dessen konzentrieren sich viele Unternehmen auf die Identifizierung von Technologien, die mehr Effizienz beim Komplexitätsmanagement und gleichzeitig weniger Ressourcenverbrauch bieten. Einige Prognosen besagen, dass in nächster Zeit neue und innovative Technologien zugunsten solcher Alternativen in den Hintergrund treten werden, die mehr Ressourceneffizienz bei der IT versprechen.

Nach McKinsey werden sich die Energiekosten für sämtliche Rechenzentren im Jahr 2010 auf insgesamt 11,5 Milliarden US-Dollar belaufen - im Jahr 2007 waren es noch 8.6 Milliarden. 2008 bewegten die hohen Energiepreise in allen Bereichen die IT-Verantwortlichen dazu, im Rahmen von "Green Data Center"-Lösungen alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu prüfen. Im kommenden Jahr wird Kostendruck zu weiteren Einsparungen im Rechenzentrum führen.

In Rechenzentren verdoppeln sich die Energiekosten durchschnittlich alle fünf Jahre. Derzeit implementieren zahlreiche Unternehmen eine Green IT-Strategie - viele entdecken auch die vorhandenen Einsparpotenziale, die sich durch solche Maßnahmen wie die Reduzierung des Stromverbrauchs erschließen lassen. Das beherrschende Thema Klimaerwärmung sowie die steigenden Energiekosten können in 2009 gesetzliche Konsequenzen zur Folge haben.

Backup als Software-as-a-Service (SaaS)
Limitierungen bei den IT-Ressourcen bewegen Kunden zunehmend zum Einsatz von SaaS-Modellen bei Technologien wie Backup. Damit vermeiden sie den Aufwand, der mit Kauf, Konfigurierung und Wartung von On-Premises-Lösungen verbunden ist. Software-as-a-Service (SaaS) wird als einer der wichtigsten Trends im Bereich Software gesehen - 2007 erreichte das Marktvolumen 5,71 Milliarden US-Dollar, bis 2012 wird es nach Schätzungen von IDC auf knapp 17 Milliarden anwachsen - bei einer Wachstumsrate (CAGR) von 24,4 Prozent.

"Im Zuge des verschärften Sparzwangs für Unternehmen wächst der Bedarf an der Identifizierung von Optimierungspotenzialen. Die Kooperation mit einem SaaS-Anbieter für das Backup können sich die Unternehmen der Pflicht zum Unterhalt, dem Betrieb und der Unterstützung von Backup-Soft- und Hardware entledigen. Als Cloud-Services gibt es vom Symantec Protection Network bislang Online-Backup und Online Disaster Recovery aktuell nur in den USA.

Das liegt unter anderem an den Regularien, etwa daran, dass man dort nicht ohne weiteres europäische Daten verarbeiten darf. Für den europäischen Markt arbeiten wir an einer SaaS-Lösung, hier bieten wir aber bereits Managed Backup Services an. Der Service ist so ausgerichtet, dass wir bei Netbackup-Kunden die Verantwortung für den Backup- und Restore-Prozess übernehmen. Dabei findet der Service auf der Hard- und Software des Kunden statt.

Wir bieten dem Kunden Service Level Agreements, zum Beispiel über die Backup-Successrate von mindestens 97 Prozent an. Der Service wird dabei durch drei verschiedene Funktionen abgedeckt: Vom 7x24-Stunden-Remote Operations Center, einem lokalen NetBackup Administratoren, und einem Service Delivery Manager, der u.a. regelmäßig Reviews und Status -nalysen des Services beim Kunden durchführt",
sagte Andreas Bechter, Senior PreSales Consultant, Symantec. (Symantec: ra)

Symantec: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

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    Die vieldiskutierte "digitale Transformation" bedeutet vor allem, dass Geschäftsprozesse hochgradig, im Idealfall vollständig IT-gestützt ablaufen. Der reibungslose IT-Betrieb wird somit geschäftskritisch - selbst in Bereichen, in denen er es nicht längst schon ist. Dadurch kommt auch den (IT-)Service-Prozessen ein deutlich höherer Stellenwert zu: Service-Management wird zum strategischen Erfolgsfaktor. Doch wie wird sich das äußern? Das IT-Service-Management (ITSM) muss störungsfrei funktionieren, daran führt kein Weg vorbei. Denn es umfasst immer stärker das gesamte Unternehmen - nicht umsonst spricht man hier nicht mehr nur von ITSM, sondern von Business-Service-Management (BSM) oder Enterprise-Service-Management (ESM), welches mehr als nur IT Prozesse unterstützt und die "Service-ifzierung" im Unternehmen unterstützt. Der Schritt zum ESM erfordert Automation, den Einsatz künstlicher Intelligenz - und vor allem ein vorausschauendes Prozessdesign.

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