- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Cloud-Ausfälle verstehen


Studie: Auswirkungen von Cloud Computing-Ausfällen werden unterschätzt
Weil immer mehr Firmen ihre Dienste und Daten in die Cloud migrieren, ist es essenziell zu verstehen, wie sich Ausfälle der Cloud auf ihr Geschäft auswirken

- Anzeigen -





Wie sich der Ausfall der Cloud auf das eigene Geschäft auswirkt, wird von den Unternehmen nach wie vor unterschätzt. Das zeigt eine Studie von Veritas Technologies, einem Marktführer im Multi-Cloud-Management. So hat eine große Mehrheit der Befragten (60 Prozent, in Deutschland 57 Prozent) die Kosten, die ein Cloud-Ausfall verursacht, nicht untersucht. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent, in Deutschland 40 Prozent) erwartet, dass die Cloud maximal 15 Minuten pro Monat ausfällt. Die durchschnittliche Cloud-Ausfallzeit hierzulande beträgt aber 20 Minuten, 60 Prozent der Befragten (in Deutschland 57 Prozent) haben die Kosten nach Cloud-Ausfällen noch nicht berechnet, Lösungen zur Datensicherung und Business Continuity stellen sicher, dass Unternehmen in der Cloud "always on" sind.

Die Dienstleister definieren für die Verfügbarkeit ihrer Dienste klare Vorgaben, die sich stark an der Verfügbarkeit der Infrastruktur orientieren. Die Studie zeigt, dass die meisten Kunden nur den Cloud Provider in der Pflicht sehen, für Ausfallsicherheit zu sorgen, und ihre eigene Verantwortung unterschätzen, ihre kritischen Geschäftsanwendungen gegen Ausfälle zu schützen.

Die Studie "The Truth in Cloud" wurde von Vanson Bourne und im Auftrag von Veritas durchgeführt. Befragt wurden 1.200 Entscheidungsträger aus Wirtschaft und IT in 13 Ländern. Die Ergebnisse zeigen, dass 99 Prozent aller Teilnehmer weltweit in den nächsten 12 bis 24 Monaten Systeme in die Cloud migrieren werden – in Deutschland sind es sogar 100 Prozent. Knapp ein Viertel (27 Prozent, in Deutschland 24 Prozent) der Interviewten plant, die gesamte On-Premise-Infrastruktur in die Public Cloud auszulagern.

Weil immer mehr Firmen ihre Dienste und Daten in die Cloud migrieren, ist es essenziell zu verstehen, wie sich Ausfälle der Cloud auf ihr Geschäft auswirken. 36 Prozent der global Befragten und 40 Prozent der Deutschen erwarten weniger als 15 Minuten Ausfallzeit pro Monat. Schon jetzt hat jedoch jeder Dritte (31 Prozent) mehr als das Doppelte an Ausfallzeit (31 Minuten oder mehr) pro Monat erlebt, in Deutschland immerhin jeder Vierte (25 Prozent).

Wer ist für Cloud-Ausfälle verantwortlich?
Auch wer im Falle eines Ausfalls für Gegenmaßnahmen zuständig ist, wird häufig falsch eingeschätzt: Mehr als die Hälfte der Befragten (59 Prozent, in Deutschland 63 Prozent) sehen nur den Cloud Service Provider in der Pflicht. Weitere 83 Prozent (in Deutschland 81 Prozent) sind der Meinung, dass ihr Cloud Service Provider ausschließlich dafür verantwortlich ist, Workloads und Daten in der Cloud vor Ausfällen zu schützen.

Für Cloud Service Provider gelten strenge Service-Level-Vorgaben – die sich in der Regel aber nur auf die Infrastruktur beziehen. Die Anbieter sind im Fall eines Cloud-Ausfalls nur dafür verantwortlich, ihre Infrastruktur zum Laufen zu bringen. Sobald diese wieder online ist, gilt es, auch die gesamte Anwendungen wieder in Betrieb zu nehmen – und hier kommen die Kunden ins Spiel.
Je komplexer die Anwendungen strukturiert, je enger sie verzahnt sind und je mehr Daten während des Ausfalls verloren gingen, desto länger wird ihre Wiederherstellung dauern - im Regelfall sogar weitaus länger als die Wiederherstellung der darunter liegenden Infrastruktur. Unternehmen sollten daher präventiv vorgehen und im Ernstfall in der Lage sein, kritische Anwendungen per Failover auf ihr lokales Rechenzentrum oder eine andere Cloud umzuschalten. Solche Failover-Konzepte zu entwickeln, ist alleinige Verantwortung der Unternehmen und nicht der Cloud-Provider.

"Häufig kennen Firmen die Anatomie eines Cloud-Ausfalls zu schlecht und missverstehen, dass die Wiederherstellung nach dem Ausfall nur gemeinsam von Cloud Service Provider und Unternehmen zu bewältigen ist", so Mathias Wenig, Senior Manager Technology Sales und Digital Transformation Specialist bei Veritas. "Richten Unternehmen für ihre Anwendungen bereits im Vorfeld entsprechende Ausfallmechanismen über die Multi-Cloud ein, haben sie im Ernstfall nicht nur die volle Verantwortung, sondern auch die volle Kontrolle über die Wiederherstellung ihrer kritischen Services. Wer das richtig macht, reduziert Ausfallzeiten, den finanziellen Schaden, den Vertrauensverlust auf Kundenseite und das Risiko, die Reputation der Firma zu beschädigen."

Eine Cloud-Störung kann sich erheblich auf den Geschäftsbetrieb auswirken. Kein Unternehmen kann es sich leisten, mögliche Folgen zu ignorieren. Mit den richtigen Strategien, beispielsweise einer Multi-Cloud-Umgebung, lässt sich das Risiko stark reduzieren. (Veritas Technologies: ra)

eingetragen: 18.03.18
Newsletterlauf: 16.04.18

Veritas Technologies: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Zwei von drei Unternehmen nutzen Cloud Computing

    Cloud Computing hat sich etabliert: Im Jahr 2017 nutzten zwei Drittel aller Unternehmen (66 Prozent) Rechenleistungen aus der Cloud. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Anteil der Nutzer auf dem erreichten hohen Niveau damit sehr leicht (2016: 65 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG AG unter 557 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland. Danach plant oder diskutiert jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) den Cloud-Einsatz, für weitere 13 Prozent ist dies hingegen kein Thema. "Cloud Computing hilft Unternehmen jeder Größenordnung, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Diese Erkenntnis hat sich durchgesetzt", sagte Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research bei der Vorstellung der Studienergebnisse im Rahmen der CeBIT.

  • Großanbieter drängen in den SDN-Markt

    Die großen Telekommunikations- und Infrastruktur-Anbieter erschließen zunehmend das Geschäft mit Software-Defined Networking (SDN). In den vergangenen zwölf Monaten haben sie erkennbar damit begonnen, klassische Netzwerktechnologien durch SDN-Lösungen und -Services zu ersetzen. Dies meldet der neue große Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2018 - Software-Defined Networking and Services" des IT-Marktforschungs- und Beratungshauses ISG Information Services Group. In ihrer dritten Auflage stellt die ISG-Studie fest, dass die großen Anbieter ihre Managed WAN Services auf SDN umstellen. Insgesamt hat ISG in der Studie rund 60 Anbieter bewertet.

  • PaaS-Nutzung mit ungebremstem Wachstum

    Mit wachsender Dynamik nutzen Unternehmen unterschiedliche cloudnative Technologien nebeneinander, um sowohl neue cloudnative Anwendungen zu entwickeln als auch herkömmliche Anwendungen einem Refactoring zu unterziehen. Dies geht aus dem jüngsten Bericht hervor, der heute von der Cloud Foundry Foundation, dem Anbieter der weltweit meist verbreiteten und auf Open Source basierenden Cloud Computing-Technologien, veröffentlicht wurde.

  • Cloud Computing heizt Colocation-Boom an

    Auch in den vergangenen zwölf Monaten zog die Nachfrage nach Colocation-Rechenzentren weiter kräftig an. Dadurch verzeichnen nicht nur die etablierten Anbieter hohe Wachstumsraten. Auch kleinere und regionale Anbieter drängen zunehmend erfolgreich auf den Markt. Deshalb hat der neue große Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2018 - Infrastructure & Datacenter/Private Cloud" den Colocation-Markt wegen dieser schnell zunehmenden Anbietervielfalt erstmals in zwei unterschiedliche Segmente aufgeteilt. Die Studie des IT-Marktforschungs- und Beratungshauses ISG Information Services Group bewertet die kleineren Colocation-Anbieter nun im "Mid-Market"-Segment und die großen Provider unter "Large Accounts".

  • IoT, Big Data und KI erobern den Arbeitsplatz

    Trendtechnologien verändern die industrielle Produktion und den Service. Doch auch innerhalb der Unternehmen findet ein Umbruch statt: Neue Technologien und digitale Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit lösen analoge erstmals ab. Das zeigt die Deutsche Social Collaboration Studie 2018. Bereits jetzt setzt über ein Drittel der deutschen Unternehmen Big Data / Data Analytics am Arbeitsplatz ein. Auch zukünftig werden Big Data und IoT die größten Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben. Künstliche Intelligenz stößt auf Interesse, noch liegen die meisten Use Cases aber in der Automatisierung.

  • Stärker auf kundenorientierte Aktivitäten achten

    Produzierende Unternehmen müssen Industrie 4.0-Prinzipien wie Interoperabilität, Transparenz und Dezentralisierung stärker einsetzen, um Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Distributoren zu verbessern. Das zeigt eine aktuelle Studie von Oracle. Für die Studie hat Oracle 700 Führungskräfte aus Fertigungsunternehmen in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt. Nur ein Drittel der Unternehmen setzt Industrie 4.0-Technologie bisher ein, um alle Datensilos über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg aufzubrechen. Lediglich 40 Prozent haben einen offenen Datenaustausch mit Lieferanten und Distributoren. Weniger als die Hälfte der Befragten verfügen über integrierte Kundendaten für ihre Entscheidungsprozesse, und nur 45 Prozent über integrierte Lieferanten- und Händlerdaten.

  • Signifikanter Wandel zur Cloud

    BeyondTrust hat die Ergebnisse ihrer Studie "Die Rolle von Privileged Access Management für Technologien der nächsten Generation 2018" bekannt gegeben. Aus der Studie geht hervor, dass 90 Prozent der Großunternehmen mit mindestens einer Next-Generation-Technologie (NGT) wie Cloud, IoT oder KI zu tun haben. Diese Unternehmen sind zwar optimistisch, was den möglichen Geschäftsnutzen dieser Technologien betrifft, haben aber auch Sicherheitsbedenken - 78 Prozent geben an, dass die Sicherheitsrisiken von mäßig bis extrem hoch einschätzen. Einer von fünf Befragten erlebte bereits mindestens fünf Sicherheitsverletzungen, die mit NGTs im Zusammenhang standen. Bei 52 Prozent der Fälle spielten zu umfangreiche Nutzerberechtigungen eine Rolle.

  • Report: Cloud-Technologie ist neuer Standard

    Der neue "Cloud Adoption Report 2018" von CASB-Anbieter Bitglass bestätigt, was sich bereits deutlich in der Geschäftswelt abzeichnet - die Nutzung von Cloud Computing-Technologien hat sich in Unternehmen als gängige Praxis etabliert. Weltweit liegt die Einführung inzwischen bei 81 Prozent, eine Steigerung von 37 Prozent seit 2016, so die Ergebnisse der mittlerweile vierten Studie dieser Art, die den Einsatz von Cloud-Anwendungen in 135.000 Unternehmen weltweit untersucht. Gegenüber den Studienergebnissen aus 2014 (24 Prozent) entspricht dies sogar einer Steigerung von 238 Prozent.

  • Einsatz verschiedener Cloud-Anwendungen

    Freudenberg IT (FIT) und das Analystenhaus PAC haben eine neue Research Note herausgegeben, die sich mit den Herausforderungen für Unternehmen bei der Integration verschiedener Cloud Services befasst. Die Studie thematisiert zudem, welche Rolle Plattformen zur Cloud-Integration (Integration Platform-as-a-Service, iPaaS) dabei spielen, gibt Empfehlungen und beleuchtet den aktuellen Status quo der Cloud-Nutzung sowie die Stolpersteine bei der Cloud-Integration. Eine zentrale Erkenntnis: Der Integrationsaufwand von Cloud Services ist höher, als viele denken. Cloud Computing-Services erfreuen sich großer Beliebtheit - sie lassen sich schnell in Betrieb nehmen und unterstützen eine Vielzahl an Webtechnologien. Mit Cloud-Services ergänzen Firmen ihre bestehenden, im eigenen Hause betriebenen IT-Umgebungen.

  • Report: Cloud-Technologie ist neuer Standard

    Der neue "Cloud Adoption Report 2018" von CASB-Anbieter Bitglass bestätigt, was sich bereits deutlich in der Geschäftswelt abzeichnet - die Nutzung von Cloud-Technologien hat sich in Unternehmen als gängige Praxis etabliert. Weltweit liegt die Einführung inzwischen bei 81 Prozent, eine Steigerung von 37 Prozent seit 2016, so die Ergebnisse der mittlerweile vierten Studie dieser Art, die den Einsatz von Cloud Computing-Anwendungen in 135.000 Unternehmen weltweit untersucht. Gegenüber den Studienergebnissen aus 2014 (24 Prozent) entspricht dies sogar einer Steigerung von 238 Prozent.