Sie sind hier: Startseite » Markt » Hintergrund

Hohe Nachfrage nach IDP


Die Zukunft der Business-Kommunikation: Drei Trends für 2024
Schnelle Innovationsfähigkeit ist Voraussetzung für Unternehmenserfolg, und kann durch den klugen Einsatz von Cloud-Umgebungen umgesetzt werden


Retarus hat drei Trends identifiziert, welche die digitale Geschäftskommunikation 2024 nachhaltig beeinflussen werden. Insbesondere künstliche Intelligenz wird in den kommenden Monaten eine immer wichtigere Rolle spielen und es Unternehmen ermöglichen, effizienter zu arbeiten und ihre Wettbewerbsposition zu stärken.

1. Intelligent Document Processing
Produktivitätssteigerung und Kostenoptimierung stehen laut einer aktuellen Studie der Everest Group im Jahr 2024 ganz oben auf der Agenda der Unternehmen. Dadurch bedingt ist derzeit eine hohe Nachfrage nach Intelligent Document Processing (IDP) zu beobachten, da solche Lösungen die operative Effizienz in der Dokumentenverarbeitung deutlich steigern. Dabei wird die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich Intelligent Document Processing einen entscheidenden Einfluss auf die Geschäftskommunikation haben. Denn insbesondere im Rechnungswesen optimieren KI-gestützte IDP-Lösungen den Verarbeitungsprozess von Dokumenten deutlich. So können beispielsweise mithilfe von Machine Learning relevante Daten in Rechnungen aus unterschiedlichen Dateiformaten automatisiert extrahiert und in maschinenlesbare Strukturen transformiert werden.

Große Dokumentenmengen lassen sich dadurch innerhalb kürzester Zeit verarbeiten. Unter optimalen Bedingungen verzeichnet die Datenerfassung durch IDP-Lösungen eine deutliche Verringerung der Fehlerquote sowie eine Steigerung der Genauigkeit um bis zu 100 Prozent. Leistungsfähige IDP-Lösungen lassen sich zudem problemlos an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens oder einer Branche anpassen. Unternehmen profitieren dabei insgesamt von einer schnelleren Datenverarbeitung, höheren Erkennungsraten und erheblichen Kosteneinsparungen. Analysten raten daher, bei der Auswahl einer IDP-Lösung darauf zu achten, dass diese KI-basiert und flexibel skalierbar ist.

2. KI-gestützte E-Mail-Sicherheits-Lösungen
KI spielt 2024 eine entscheidende Rolle in der E-Mail-Sicherheit. Laut einer aktuellen PwC-Studie geben sieben von zehn Unternehmen an, in den nächsten 12 Monaten KI-gestützte Cybersecurity-Lösungen einsetzen zu wollen. Der Grund: Immer mehr Hacker machen sich für ihre Angriffe KI und durch den ChatGPT Start vor etwas mehr als einem Jahr geschuldet, generative KI (Generative AI) zu Nutze. E-Mail bleibt dabei das am häufigsten genutzte Einfallstor. Was die Angreifer gefährlich macht, hilft auf der anderen Seite, diese abzuwehren: KI-gestützte Lösungen, beispielsweise im Bereich Sandboxing und Spam Detection, erkennen zuverlässig Zero-Day-Attacken sowie ausgefeilte Phishing-Angriffe frühzeitig und wehren diese proaktiv ab. Auch geeignete SIEM-Tools (Security Information and Event Management) verfügen heute über modernste maschinelle Lernverfahren, um die Daten aus den verschiedenen eingesetzten IT-Security-Anwendungen entsprechend zu analysieren. Eine vollumfängliche Lösung liefert so Erkenntnisse über neuartige Bedrohungen und trägt entscheidend zur zukünftigen Risikominimierung bei.

3. Innovative Ecosystems
Schnelle Innovationsfähigkeit ist Voraussetzung für Unternehmenserfolg, und kann durch den klugen Einsatz von Cloud-Umgebungen umgesetzt werden. Eine Multi-Cloud-Strategie mit modernen Infrastruktur-, Plattform- und Lösungsangeboten verschiedener Anbieter hilft Unternehmen dabei, ihren Technologie-Stack möglichst flexibel aufzubauen. Dadurch können sie schnell auf neue Markt- und Kundenbedürfnisse reagieren, Geschäftsmodelle bei Bedarf anpassen und Innovationen vorantreiben. Flexible Cloud-Umgebungen funktionieren dann am besten, wenn die Bausteine gut aufeinander abgestimmt sind. Dabei spielen Ökosysteme eine wesentliche Rolle. Ein Zusammenspiel der Ecosystem-Angebote ist in Hinblick auf die User- und Customer Experience Voraussetzung für den Erfolg von Cloud-Migrationen und schließlich Cloud-basierten Geschäftsmodellen.

Unabdingbar dafür sind vorhandene Standardschnittstellen, APIs und passende Konnektoren, die es erlauben, unkompliziert auf die Lösungsbausteine zuzugreifen und diese einzusetzen. Zu den Elementen einer Lösung gehören immer die dazugehörigen Messaging- und Kommunikationskanäle, die eine Interoperabilität zwischen Legacy- und Cloud-Anwendungen ermöglichen. Cloud-basierte Messaging-Produkte wie die von Retarus ermöglichen diesen reibungslosen Informationsaustausch, eine Zusammenarbeit in Echtzeit und den sicheren, ortsunabhängigen Zugriff auf Ressourcen. Durch die Kombination von strategischer Cloud-Nutzung und Einbindung aktueller Messaging-Technologien können Unternehmen so nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch den Weg für zukünftiges Wachstum und Fortschritt ebnen. (Retarus: ra)

eingetragen: 20.01.24
Newsletterlauf: 02.04.24

Retarus: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Kostenloser PMK-Verlags-Newsletter
Ihr PMK-Verlags-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Hintergrund

  • Gründe für den Schritt zur Cloud Repatriation

    Noch 2016 lehnte fast ein Fünftel der deutschen Unternehmen Cloud Computing ab, wie der jährlich erscheinende "Cloud Monitor" von Bitkom Research und KPMG zeigt. Das hat sich mittlerweile aber geändert und laut Bitkom nutzen bereits 9 von 10 Unternehmen Cloud-Services.

  • Am Anfang steht die KI-Idee

    Der KI-Boom fegt wie ein Tornado über Unternehmen und Organisationen hinweg. Dabei sind gerade jetzt ein kühler Kopf, sorgfältige Planung und methodisches Vorgehen wichtig, um KI ebenso wertschöpfend wie verantwortungsbewusst zu nutzen. CGI verweist auf vier Phasen im Lebenszyklus von KI und erklärt die wichtigsten Schritte für eine robuste Integration ins Unternehmen.

  • Künstliche Intelligenz das Maß aller Dinge

    Ob in der Fertigung oder im Bau- und Ingenieurwesen - 2024 wird für beide Branchen eine richtungsweisende Zeit mit zahlreichen Herausforderungen und Hürden. Doch das neue Jahr birgt auch vielversprechende Trends, neue Lösungsansätze und innovative Technologien.

  • Nachhaltigkeit kommt in der Cloud an

    "IT doesn't matter" - so lautete die Überschrift eines Artikels des US-amerikanischen Wirtschaftsjournalisten Nicholas Carr im Jahr 2003. Gemeint war: IT sei ein Standardprodukt, das zwar Kosteneinsparungen bringe, aber keine Investition in die strategische Differenzierung sowie die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Unternehmen ist.

  • Zero Day und Zero Trust sind Themen

    Cloud-Security war das wichtigste Thema der IT-Sicherheit im Jahr 2023, und sie wird auch 2024 zu Recht erhebliche Aufmerksamkeit bekommen. "Doch Cloud-Security ist nur eine Seite der Medaille", gibt Gregor Erismann, CCO der Schweizer Security-Spezialistin Exeon Analytics. zu bedenken.

  • Hohe Nachfrage nach IDP

    Retarus hat drei Trends identifiziert, welche die digitale Geschäftskommunikation 2024 nachhaltig beeinflussen werden. Insbesondere künstliche Intelligenz wird in den kommenden Monaten eine immer wichtigere Rolle spielen und es Unternehmen ermöglichen, effizienter zu arbeiten und ihre Wettbewerbsposition zu stärken.

  • Cloud-Daten-Verschlüsselung 2024

    Wie zu jedem Jahreswechsel orakeln Unternehmen, Wirtschaftsweise und weitere Fachkundige darüber, was sich im neuen Jahr ändern wird. Was sie dabei in der Vergangenheit kaum auf dem Schirm hatten: die sogenannten Black-Swan-Ereignisse, große, überraschende und einschneidende Ereignisse. Mit querliegenden Frachtern und Lieferkettenzusammenbrüchen, der Pandemie oder den Kriegen mit weitreichenden wirtschaftlichen Folgen hatte keiner wirklich gerechnet.

  • Potenzial der Daten nutzen

    Exasol hat ihre Prognosen für den Bereich Data Analytics im Jahr 2024 veröffentlicht. Disruptive Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) setzen sich in der Tech-Branche immer weiter durch.

  • Keine Wechselflut der Cloud-Anbieter

    2024 werden viele Unternehmen realisieren, dass sie als Teil ihrer Datenstrategie ihre Hybrid-Cloud-Strategie überarbeiten müssen, um die Vorteile der künstlichen Intelligenz (KI) voll auszuschöpfen. Dies bedeutet, dass die Qualität und Zugänglichkeit von Daten auf dem Prüfstand stehen.

  • Energienutzung in Rechenzentren optimieren

    Die Europäische Kommission hat am 5. Dezember 2023 das strategische Förderprojekt IPCEI-CIS (Important Projects of Common European Interest - Next Generation Cloud Infrastructure and Services) genehmigt. Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung von gemeinsamen Konzepten und ein erster industrieller Einsatz für moderne Cloud- und Edge-Computing-Technologien.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen