- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Daten zur weltweiten App-Nutzung 2017


Deutschland hat die aktivsten App-Nutzer innerhalb Europas: Im weltweiten Durchschnitt wird eine App 2,5 Mal am Tag genutzt
Kampf der Plattformen: Google ist weltweit wichtigster Zugang zum App-Markt - Fraud ist omnipräsent und die größte Herausforderung für App-Entwickler in 2018, Spiele- und E-commerce Apps am stärksten betroffen

- Anzeigen -





Adjust veröffentlichte die Ergebnisse ihres jährlichen Benchmark-Reports für 2017. Im Zentrum der Analyse steht das Nutzungsverhalten von Mobile-App-Nutzern weltweit auf iOS- und Android-Endgeräten für den Zeitraum zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2017. Insgesamt wurden mehr als 11.000 Apps untersucht und etwa 10,7 Milliarden Installationen gemessen. Darüber hinaus wurden 1,29 Billionen unterschiedliche Aktivitäten innerhalb von Apps analysiert, wie zum Beispiel Einkäufe oder Klicks in Spiele-Apps. Die Daten wurden in zentralen Mobile-Märkten weltweit erhoben - USA, China, Japan, Russland, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und der Türkei.

App-Nutzung weltweit - Deutschland hat aktivste Nutzer in Europa, in China dominiert WeChat.
App-Entwickler stehen vor der Herausforderung, Nutzer langfristig zu binden. Die Daten von Adjust zeigen, dass in etwa drei Viertel der Nutzer eine App nach Tag Eins nicht wieder öffnen. Nach sieben Tagen sind es sogar bereits 75 bis 80 Prozent der ursprünglichen Nutzer, die einer App den Rücken kehren. Im Schnitt schaffen es Apps weltweit, nach 14 Tagen lediglich 13 Prozent der ersten Nutzer weiterhin zu binden - dieser Wert ist die sogenannte Retention Rate.

Nutzer in Japan haben im Durchschnitt die höchsten Retention Rates und befassen sich überdurchschnittlich lange mit einer App. Chinesische Nutzerinnen und Nutzer tun sich hingegen schwerer, sich auf neue Apps einzulassen. Die Daten von Adjust zeigen, dass bereits nach Tag Eins etwa 80 Prozent der chinesischen Nutzer einer App nicht mehr aktiv sind und nach 7 Tagen lediglich 7 Prozent der Nutzer in der App verbleiben. Eine mögliche Erklärung dafür ist die Dominanz von WeChat im chinesischen Markt, die es für Nutzer weniger attraktiv macht, die Plattform für andere Apps dauerhaft zu verlassen.

In Deutschland liegt die Retention Rate nach 14 Tagen bei 13 Prozent, nach 30 Tagen sind nur noch 10 Prozent der Nutzer aktiv. Betrachtet man hingegen die Aktivität innerhalb der Apps, so verfügt Deutschland in Europa in den ersten sieben Tagen über die aktivsten Nutzer in Europa - noch vor Frankreich, der Türkei oder dem Vereinigten Königreich. Im Durchschnitt wird eine App weltweit 2,5 Mal pro Tag genutzt, wobei Entertainment-, Business- und Spiele-Apps am häufigsten verwendet werden.

Der Kampf der Plattform-Giganten: Google ist weltweit wichtigster Zugang zum App-Markt
Im Jahr 2017 wurden über 2 Millionen Apps veröffentlicht, und die weltweiten Ausgaben für mobile Anzeigen stiegen um 33,6 Prozent auf 142 Milliarden USD. 7 Milliarden USD wurden dabei für Performance-Anzeigen ausgegeben. Über Anzeigen von Google und Facebook kommen die Hälfte aller Nutzer, wobei das umfangreiche Google-Netzwerk die bessere Option zu sein scheint, um neue Nutzer zu erreichen. Adjusts Daten zeigen: Nutzer, die über Google zu einer speziellen App finden, verhalten sich aktiver innerhalb einer App als die Nutzer anderer Plattformen.

Auch ein Blick auf die Betriebssysteme zeigt Unterschiede in der Nutzerschaft. In der ersten Woche nach dem Install findet auf Android-Geräten eine höhere Aktivität statt, als auf iOS-Geräten. Nach einem Monat überholt iOS jedoch wieder. Das zeigt auch ein Blick auf die Retention Rates. Ein Tag nach dem Install schaffen es beide Systeme, rund 30 Prozent ihrer Nutzer zu binden. Nach 7 Tagen liegt die Retention Rate bei Android bei 16 Prozent, während iOS 18 Prozent seiner Nutzer binden kann.

Fraud bleibt zentrales Problem für App-Entwickler
Über Kategorien, Ländergrenzen und Plattformen hinweg war Fraud ein zentrales Problem auf dem globalen App-Markt in 2017. Spiele-Apps waren hier am meisten betroffen: Mehr als ein Drittel aller Installs wurden von Adjust zurückgewiesen. Die Gaming-Branche investiert dabei mehr in Mobile-Marketing, als jede andere Branche. Auch im Bereich E-Commerce ist der Anteil an Fraud besonders hoch: Mehr als 20 Prozent der Installs waren im jahr 2017 betrügerisch.

Obwohl keine App wirklich sicher ist, zeigen die Ergebnisse von Adjust, dass Android-Apps doppelt so häufig Fraud aufweisen, wie iOS-Apps. Mögliche Gründe dafür sind zum Einen die hohe Anzahl an Android-Geräten auf dem weltweiten Markt, aber auch die höhere Anfälligkeit bei Android-Geräten für Jailbrakes. Eine weitere Erklärung ist das Phänomen der "click injection”. Diese neueste Fraud-Variante ist eine Weiterentwicklung des click-spammings und betrifft nur Android-Geräte. (Adjust: ra)

eingetragen: 04.03.18
Newsletterlauf: 11.04.18

Adjust: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Künstliche Intelligenz diversifiziert unser Denken

    Tata Communications stellt eine neue Studie vor, die die positiven Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI) für den Arbeitsmarkt der Zukunft vorstellt. Die Studie basiert auf dem Input 120 führender Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft und zeigt, dass die Zukunft der KI nicht durch dystopische Ängste, sondern durch menschliche Zusammenarbeit und kognitive Vielfalt bestimmt wird. Sie zeigt, wie die KI das menschliche Denken erweitert und diversifizieren wird, statt es zu ersetzen. Die Studie identifiziert Chancen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter auf der Grundlage von Erkenntnissen von Führungskräften wie Tony Blair, Executive Chair des Institute of Global Change und ehemaliger britischer Premierminister. Seine Prognose: "Die KI wird es uns ermöglichen, das zu tun, was uns als Menschen einzigartig macht: uns auf hochrangiges Denken, Strategie und die Schaffung von Innovationen zu konzentrieren".

  • Nutzung von Cloud-Anwendungen deutlich gestiegen

    Bitglass liefert mit ihrer aktuellen Studie einen Überblick zur Nutzung von Cloud Computing-Anwendungen in Europa. Untersucht wurden dafür 20.000 Unternehmen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien und Großbritannien. Während die Nutzung von Office 365 mit 65 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht hat, lässt die Sicherung von Cloud-Anwendungen dagegen bei 53 Prozent der Unternehmen noch zu wünschen übrig.

  • Widerstände innerhalb der Unternehmen

    Laut einer unabhängigen Studie im Auftrag der Exasol AG, f Herstellerin von analytischen In-Memory-Datenbanksystemen, ist in den letzten fünf Jahren bei den meisten Unternehmen die Abhängigkeit von Daten spürbar gestiegen. Dies gaben 79 Prozent der im Rahmen der Studie Making the Enterprise Data Centric befragten IT- und Business-Entscheider an. Gleichzeitig glaubt insgesamt fast ein Drittel (27 Prozent) der Befragten, dass ihre Führungskräfte nicht wissen, wie wertvoll ihre Daten sind. Hier kommt es zu regionalen Unterschieden: Während dies in Deutschland 22 Prozent glauben, sind es in Großbritannien 32 Prozent.

  • Anbietervergleich: "Engineering Services"

    Den klassischen Produktentwicklern im deutschen Automotive-Markt bietet das "Internet of Things" (IoT) neue Marktchancen. Da sie von der Hardware-Seite kommen, haben diese Anbieter beim Einsatz von Sensortechnik und Maschine-zu-Maschine-Kommunikation einen signifikanten Vorteil, mit dem sie sich gegenüber den ebenfalls am Markt tätigen IT-Service-Providern positionieren können. Zu diesem Schluss kommt der neue Anbietervergleich "ISG Provider Lens Germany 2019 - Engineering Services", den das IT-Marktforschungs- und Beratungshaus ISG Information Services Group jetzt zum ersten Mal vorlegt. Neben der Automobilindustrie richtet die Studie ihren Fokus auf die Prozessindustrie mit ihren Branchen Chemie, Öl, Gas, Gesundheit und Konsumgüter (Consumer Packaged Goods, CPG). Insgesamt hat ISG in der Studie insgesamt 20 Anbieter bewertet.

  • KI: Größeres Potenzial als die Dampfmaschine

    Nach Prognosen des McKinsey Global Institute (MGI) kann Künstliche Intelligenz (KI) das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 zusätzlich um durchschnittlich 1,2 Prozentpunkte pro Jahr steigern. KI übertrifft somit den jährlichen Wachstumseffekt, den seinerzeit Dampfmaschinen (0,6 Prozentpunkte), Industrieroboter (0,4 Prozentpunkte) und die Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT, 0,6 Prozentpunkte) erzielten. Insgesamt ist mit Künstlicher Intelligenz bis 2030 ein zusätzlicher globaler Wertschöpfungsbeitrag in Höhe von 13 Billionen US-Dollar möglich. Die Ergebnisse sind Teil der Studie "Notes from the frontier: Modelling impact of AI on the world economy". Das MGI, der volkswirtschaftliche Think Tank der Unternehmensberatung McKinsey, hat darin die Auswirkungen von KI-Technologien auf die Weltwirtschaft untersucht ausgehend von der Adaption unterschiedlicher KI-Technologien. Befragt wurden 3.000 Unternehmen aus 14 Branchen.

  • Auf moderne Multi-Cloud-Architekturen

    Deutsche Unternehmen werden zukünftig vermehrt auf moderne Multi-Cloud-Architekturen setzen und nehmen dabei häufig externe Expertise in Anspruch. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Crisp Research im Auftrag von PlusServer und Intel. Für die Studie hat Crisp Research 159 Top-Entscheider aus dem IT- und Businessumfeld aus Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeitern befragt. Laut den Erkenntnissen der Analysten reiche es für Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung nicht aus, auf einzelne Cloud-Infrastrukturen zurückzugreifen.

  • Public Cloud IaaS-Dienste einkaufen

    Der weltweite Markt für Public Cloud Services wird im Jahr 2019 voraussichtlich um 17,3 Prozent wachsen und sich dann auf 206,2 Milliarden US-Dollar belaufen, so das Research- und Beratungsunternehmen Gartner. Im laufenden Jahr 2018 wird das Wachstum 21 Prozent betragen; im Jahr 2017 belief sich der Umsatz im Markt noch auf 145,3 Milliarden US-Dollar. Infrastructure-as-a-Service (IaaS) ist dabei das am schnellsten wachsende Marktsegment.

  • Cloud und Migrationsprojekte

    Der Umstieg in die Cloud beschäftigt viele Unternehmen. Für erfolgreiche Migrationen müssen aber einige Herausforderungen gemeistert werden. Die von Rackspace beauftragte und von Forrester Consulting durchgeführte Studie "Maintaining Momentum: Cloud Migration Learnings" zeigt auf, welche Problemstellungen Unternehmen vor, während und nach der Migration von Daten und Applikationen in die Cloud am stärksten beschäftigen.

  • Digitale Sprachassistenten erreichen Massenmarkt

    Smarte Speaker erobern die Wohnzimmer: Jeder achte Bundesbürger ab 18 Jahren (13 Prozent) nutzt bereits einen intelligenten Lautsprecher mit digitalem Sprachassistenten wie Amazon Echo, Google Home oder HomePod. Das entspricht 8,7 Millionen Menschen in Deutschland. Auch das Wissen um Sprachsteuerung hat sich rasant verbreitet. Vier von fünf Bundesbürgern (84 Prozent) haben schon von digitalen Sprachassistenten gehört, 2017 waren es erst zwei Drittel (69 Prozent) und 2016 gerade einmal 5 Prozent. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) kann sich vorstellen, zukünftig per Sprache Geräte zu steuern und 4 Prozent wollen sich in den nächsten zwölf Monaten einen Sprachassistenten anschaffen.

  • KI spielt eine entscheidende Rolle

    Von den 35 Must-Watch-Technologien, die im "Emerging Technologies Hype Cycle 2018 "vertreten sind, hat das Research- und Beratungsunternehmen Gartner fünf Megatrends identifiziert, welche die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen werden. Gerade Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) spielen eine entscheidende Rolle dabei, dass Unternehmen flächendeckend, immer verfügbar und mit Unternehmens-Ökosystemen verbunden sind, um in naher Zukunft bestehen zu können.